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Plakat im Ahrntal

BRUNECK – Nachdem es in den Tourismushochburgen der Dolomiten sehr viele Zweitwohnungen gibt und deren Besitzer zu etwa 90% aus Italien (ohne Südtirol) kommen, richten wir unseren Appell vor allem an diese, aber auch an jene einheimischen Haus- und Grundbesitzer, welche diesen Ausverkauf erst ermöglichen.

Unseren Gästen wollen wir vermitteln, dass sie als Gäste sehr willkommen sind, nicht aber als Zweitwohnungsbesitzer. Den Gästen muss bewusst werden, welche Folgen der „Ausverkauf der Heimat“ auf ihr schönes Urlaubsland Südtirol hat und dass der Großteil der Bevölkerung diesen strikt ablehnt!

Unsere Gäste kommen ja nicht nur wegen der schönen Landschaft zu uns, sondern wegen unserer Kultur und unserem Brauchtum. Mit dem Überhandnehmen der Zweitwohnsitze wird die Dorfgemeinschaft als Träger dieser Werte jedoch maßgeblich geschwächt und sie läuft damit Gefahr, allmählich zu verschwinden.

Auch unsere Ortsbilder verändern sich: Nicht mehr liebevoll gepflegte Häuser und Gärten begrüßen die Gäste, sondern seelenlose, kitschige oder sterile Gebäude mit geschlossenen Rollläden prägen das Dorfbild. Das wollen wir nicht! Deshalb wird die Politik aufgefordert, geeignete Maßnahmen zu setzen.

Schützenbezirk Pustertal
Heimatpflegeverband Bezirk Pustertal
ASGB

 

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