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Die Schützenkompanie Sexten macht derzeit eine weitere Plakataktion
gegen den Bau von Zweitwohnungen.

Als Reaktion darauf behauptet LR Hans Berger in einem Interview im Corriere dell’Alto Adige vom 22.08.2012, das Zweitwohnungsproblem im Oberen Pustertal sei eigentlich gar keines.

Die von der Gruppe „Aktion Heimat“ geforderte Obergrenze von max. 8% der Zweitwohnsitze pro Gemeinde, würde gar nicht notwendig sein. Damit aber verkennt Berger offensichtlich bewusst die reale Situation in den Dolomiten-Tourismusgemeinden: dort gibt es nämlich bereits mehrere Tausend Zweitwohnungen. Gegen diese Entwicklung können die betroffenen Gemeinden wegen der fehlenden gesetzgeberischen Mittel wenig ausrichten. Zudem wird sich die Situation mit dem baldigen Auslaufen von Konventionierungen dramatisch verschlechtern.

Wir erwehren uns nicht des Eindruckes, dass die Aussagen des Landesrates für Raumordnung von „Schönrederei“ geprägt sind! Er lässt auch keinerlei Absichten erkennen, irgendetwas an der Situation ändern zu wollen, obwohl besonders im oberen Pustertal diesbezüglich die „Volksseele“ kocht.

Wir fordern deshalb die Politik neuerlich auf, die 8%-Obergrenze für
Freizeitwohnsitze pro Gemeinde, so wie im Bundesland Tirol,  einzuführen, um dem Ausverkauf der Heimat endlich Grenzen zu setzen!