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Pressemitteilung: BürgerUnion unterstützt weiterhin Bemühungen der Heimatpfleger gegen Ausverkauf der Heimat

Harald Grünbacher, Bezirkssprecher der BürgerUnion Pustertal, unterstützt die Initiativen der Heimatpfleger gegen den Ausverkauf der Heimat. Grünbacher kritisiert einmal mehr das Vorgehen von Bauspekulanten und Heimatausverkäufer als schamlos und geldgierig. In noch nie dagewesener schamloser Art und Weise werden vornehmlich Provinzfremden Zweitwohnungen zum Kauf angeboten. Noch bevor der Bauer das letzte Grün gemäht, der alte Bauernhof abgerissen oder der Bagger die Baugrube ausgehoben hat, wird mittels Plakate und Banner um Zweitwohnungskäufer geworben. Diese ganze Entwicklung, gebilligt von der Mehrheitspartei im Land, geschieht zum Nachteil der Einheimischen Familien und Arbeitnehmer, so Leitungsmitglied der BürgerUnion Harald Grünbacher. Die BürgerUnion schlägt vor, mittels Gesetz wird den Gemeinden die Möglichkeit zu geben, die Zahl der Freizeitwohnungen (auch für Provinzfremde) zu beschränken und somit dem Ausverkauf der Heimat entgegenzuwirken. Damit soll dem Ausverkauf der Heimat Einhalt geboten werden, ähnlich einem im Bundesland Tirol bereits im Jahr 1998 genehmigten Gesetz. In  Südtirol gibt es immer mehr Gemeinden, mit einem hohen Freizeitwohnsitz-Anteil, die Wohnungspreise steigen und werden für Einheimische fast unerschwinglich, es entsteht auch Wohnungsknappheit. Von der vorgeschlagenen Regelung können nur die künftigen Freizeitwohnsitze betroffen sein, ein Eingriff in bereits bestehende Besitzverhältnisse ist nicht möglich. Mit einem von der BürgerUnion vorgelegtem Gesetzentwurf soll dem Ausverkauf der Heimat Einhalt geboten werden. Die Errichtung von Freizeitwohnsitzen soll strengen Regeln unterworfen werden. Sie ist in Zukunft Einheimischen vorbehalten, d.h. als Voraussetzung gilt die 5-jährige Ansässigkeit im Landesgebiet. Als Freizeitwohnsitze dürfen nur mehr jene verwendet werden, die in ein entsprechendes Verzeichnis der Gemeinde eingetragen sind. Die Neuschaffung von Freizeitwohnsitzen wird strengen Einschränkungen unterworfen: Die Gemeinde kann die Neuschaffung von Freizeitwohnsitzen selbst noch weiter einschränken. Ausnahmebewilligungen gibt es nur in ganz wenigen Fällen, z.B. bei einer Erbschaft, wenn die Erben einer Wohnung den Wohnsitz nicht als Hauptwohnsitz benützen können/wollen. Die Neuschaffung von Freizeitwohnsitzen ist nur Personen möglich, die seit mindestens fünf Jahren in Südtirol ansässig sind oder hier seit mindestens 5 Jahren ihren Arbeitsplatz haben. Die BürgerUnion fordert einen Stopp des Ausverkauf der Heimat und fordert eine Prozentlösung der Zweitwohnungen in den jeweiligen Gemeinden, damit die Einheimischen Familien und vornehmlich Arbeitnehmer, sich ihren Traum vom Eigenheim noch leisten können, so Leitungsmitglied der BürgerUnion Harald Grünbacher.